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Veröffentlichungen

2019

Systemische Interventionskompetenz in Kritischen Situationen: Systemisches Denken und Handeln durch High Responsibility Teams (Technische Universität Kaiserslautern (DISC), M.A. Systemische Beratung, Masterarbeit, 2019, Note: 2.0)

Die vorliegende Masterarbeit widmet sich der Thematik der systemischen Interventionskompetenz in Kritischen Situationen. Die Anwendung erfolgt zumeist durch High Responsibility Teams. Am Beispiel des nicht-ärztlichen Personals im Rettungsdienst wird mittels qualitativen Inhaltsanalyse in Bezug zum Ausbildungsziel von Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitätern die berufsausbildende Grundlagenliteratur auf systemische Methodenbeschreibungen untersucht. Weiterhin erfolgt die Darstellung der Merkmale von Kritischen Situationen, High Responsibility Tams und systemischen Interventionen. Die so gewonnen Erkenntnisse dienen als Sockel der Effektbeschreibung, die mithilfe systemtheoretischer Betrachtung erklärt wird. Durch den Gebrauch der SWOT-Analyse wird der Rahmen skizziert, in dem systemische Interventionen gut gelingen können. Anhand eines Modells, in dem der Zeitpunkt des Einsatzes von systemischen Interventionen einbezogen wird, wird deren Einsatz in die Praxis reflektiert.

Systemische Interventionskompetenz durch High Responsibility Teams angewendet entfaltet in Kritischen Situationen ihre Wirkung. Allerdings besteht bei der Verwendung die Gefahr, dass diese durch nicht geschulte Anwender/innen rein technisch umgesetzt werden und damit in ihrem Resultat einen gegenteiligen und evtl. lebensgefährdeten Effekt haben können. Die Gründe sind, dass Kritische Situationen entweder durch die bewusste Wahrnehmung der Unterbrechung einer Handlungsroutine oder durch den Eintritt des Ereignisses, welches zu diesem Verlassen führt, gekennzeichnet werden. Ergänzend weisen High Responsibility Teams z.B. Merkmale auf, die durch unumkehrbare Handlungen beschrieben werden und bei denen die Wahrscheinlichkeit von körperlichen und psychischen Schäden hoch ist. Charakteristisch für systemisch wirksame Methoden ist deren bewusste und zielorientierte Einwirkung auf autopoietische Systeme. Wenn Kritische Situationen entweder infolge eines unvorhersehbaren Ereignisses oder durch die bewusste Wahrnehmung der Handelnden selbst entstehen, entwickeln diese u.a. eine eigene Dynamik - in dem die Genese neuer Handlungen durch die Handelnden selbst initiiert werden. High Responsibility Teams in Kritischen Situationen formieren sich als triadisches Teammodell und arbeiten aufgrund ihrer Profession selbstorganisiert, sie geben sich somit eine eigene Kommunikationsstruktur und interagieren in dieser. Die Wahrnehmung von Kritische Situationen durch High Responsibility Teams ist subjektiv und die Bewertung individuell. Aufgrund dessen hat systemischen Danken und Handeln einen tiefen Einfluss einerseits auf Entstehen und Wahrnehmen Kritischer Situationen sowie andererseits die Auflösung eben dieser Situationen und damit die Rückkehr zur Handlungsroutine.

2017

Evaluation von Einflussfaktoren zum nachhaltigen Wissensmanagement durch Kollaborationstools: Durchführung am Beispiel der Sicherung selbstorganisierter Gruppenarbeitsergebnissen der Qualifizierung von Notfallsanitäter/innen (FernUniversität in Hagen, M.A. eEducation, Hausarbeit, 2017, Note: 1.3)

Nachhaltiges Wissensmanagement ist in der rettungsdienstlichen Ausbildung unersetzlich, um die notwendige Kompetenzstufe zu erreichen. Diese wurde in selbstorganisierten Gruppenarbeitsphasen umgesetzt. Anhand der Faktoren Zeit, Struktur und Interaktion wurde die Stärke des Einflusses in Bezug zu einer projizierten Nachhaltigkeit untersucht. Die Theorie ist durch den systemisch-konstruktivistischen Ansatz begleitet, in dem die Selbstorganisation und Autopoiesis bedeutende Rollen einnehmen. Mittels einer Online-Befragung wurde die Datenerhebung realisiert. In die Fragestellung konnte die Möglichkeit zur Nutzung von Kollaborationstools integriert werden. Die Umsetzung erfolgte durch die Korrelation und Regression der gemittelten Variablen, die Absicherung wurde anhand der Varianzanalyse vorgenommen. Die Auswertung in Bezug auf den aktuellen Forschungsstand ergab, dass der Faktor Zeit, mit dem zum einen der Zeitpunkt der Erfassung und Verfügbarkeit betrachtet wurden, den Größen Einfluss auf die nachhaltige Sicherung von Gruppenarbeitsergebnissen hat. Die beiden weiteren Faktoren haben geringere Effektstärken. Aus den Ergebnissen dieser Evaluation lässt sich herleiten, dass Kollaborationstools die geeigneten Plattformen sind, um nachhaltiges Sichern von Ergebnissen aus selbstorganisierten Lernprozessen zu gewährleisten.

2016

Lehren und Lernen in der WissensgesellschaftEine metaanalytische Betrachtung: Metaanalyse von Educational Technology und E-Learning am Beispiel der medizinischen Ausbildung (FernUniversität in Hagen, M.A. eEducation, Hausarbeit, 2016, Note: 3.0)

Ausbildung hat viele Facetten und berufliche Ausbildung .in einem hochverantwortlichen Bereich wie dem der Medizin stellt nochmals besondere Herausforderungen an institutionelle, organisatorische und personelle Rahmenbedingungen. Diese werden in den letzten Jahren zunehmend mit neueren Lehr- und Lernmethoden, technischen Entwicklungen sowie veränderten bildungswissenschaftlich-theoretischen Erkenntnissen. Innerhalb der medizinischen Ausbildung hat Simulation inzwischen einen hohen Stellenwert: „Simulation ist darauf ausgerichtet, die Diskrepanz zwischen Training und beruflicher Realität zu reduzieren und damit eine Lernumgebung zu schaffen, die dem Lernenden eine volle Konzentration auf die gestellte Aufgabe ermöglicht“ (Regener & Trede, 2009, S. 69).

Untersuchungen, die Simulation oder simulationsähnliche Varianten genauer betrachten sind bereits zahlreich vorhanden. Ebenso gibt es Studien zur Anwendung bzw. Ausstattung mit technischen Lehr- und Lernhilfen und deren Auswirkungen auf Lernen. Weiterhin waren menschliche Faktoren Gegenstand wissenschaftlicher Betrachtungen. Die hierbei gewonnenen Erkenntnisse jedoch wurden bislang noch wenig miteinander in Bezug gesetzt. Die in Vorbereitung auf diese Hausarbeit erfolgten Recherchen brachten keine validen Metaanalysen.

Diese Forschungslücke galt es durch diese Studienarbeit zu schließen. Insbesondere Effekte auf das Lernen der Beteiligten sind in den Fokus genommen worden. Anhand der Überlegung, welche Faktoren im Kontext des E-Learning Lerneffekte beeinflussen könnten, lässt sich die Frage über den Erfolg oder auch nicht Erfolg beantworten. Es gibt diesen signifikanten positiven Effekt bei der Verwendung von E-Learning Medien/Methoden und das mit einem deutlichen Wert statistisch belegt. Die Methoden und Medien von Educational Technology und E-Learning sind zur Steigerung der Performance, die mit Performance Based Assessment gemessen werden kann, geeignet.

2015

Burnout-Prävention - kompetenzorientiert, langfristig, nachhaltig: Konzeption einer Bildungsmaßnahme unter Verwendung der systemisch-konstruktivisitischen Theorie ((FernUniversität in Hagen, B.A. Bildungswissenschaft, Bachelorarbeit, 2015, Note: 1.3)

Die vorliegende Abschlussarbeit thematisiert die bildungswissenschaftlich-theoretische Grundlage der Konzeption eines Seminares zur Burnout-Prophylaxe im Kontext des Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Vermutlich erfolgt eine langfristige und nachhaltige Burnout-Prävention nicht nur über die Vermittlung reiner Sachinformationen. Daraus ergeben sich Überlegungen darüber, welche Kriterien des formellen und informellen Lernens bei der Konzeption und Umsetzung berücksichtigt werden müssten, so dass die geschulten Inhalte von Teilnehmenden (TN) stabil gelernt, entsprechend der Kriterien akzeptiert und somit als ein zusätzlicher Kompetenzgewinn angesehen werden können. Bildungswissenschaftlich-theoretischer Ausgangspunkt für diese Arbeit ist eine Theorie, die von einer hohen Selbstverantwortung bei Lernenden ausgeht und u.a. die Eigenschaften der Anschlussfähigkeit, Selbstorganisation sowie Kompetenzorientierung vereint und damit die Integration in betriebliche und persönliche Gegebenheiten ermöglicht. Hierbei sollen die Teilnehmenden Möglichkeiten zur Entwicklung eigener Kompetenzen zur individuellen Burnout-Prävention unter Verwendung des systemisch-konstruktivistischen Ansatzes entwickeln.

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